Reiseauskunft Bayern

Ostschweiz/Liechtenstein
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Region St.Gallen-Bodensee - Highlights zwischen See und Säntis
St.Gallen Vor der imposanten Kulisse des Alpsteinmassivs mit dem Säntis liegt in hügeliger Voralpenlandschaft die Region St.Gallen-Bodensee.
St. Gallen – Kultur- und Einkaufsstadt mit Geschichte
Die Ostschweizer Metropole St. Gallen ist das lebendige Herzstück der Region. Sie lädt zum Kultur- und Einkaufsbummel ein: Der historische Stiftsbezirk mit der prachtvollen barocken Kathedrale und der Stiftsbibliothek gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bauwerke des spanischen Architekten Santiago Calatrava setzen hochmoderne Akzente im historischen Stadtbild.

In der erkergeschmückten, verwinkelten Altstadt lässt es sich gut einkaufen und gemütlich einkehren. Die holzgetäfelten, alten St. Galler „Erststockbeizen“ bieten ein vielfältiges kulinarisches Spektrum zwischen Haute Cuisine und deftiger Spezialitätenküche.

Zur Jahrhundertwende begründete der Boom der Textilindustrie eine regelrechte Bauwut mit hohem künstlerischem Anspruch: Palastartige Fabriken, Museumsbauten, Wohnhäuser und Villen aber auch eine Konzerthalle entstanden in den dekorativ geschwungenen Formen des Jugendstils und prägen heute noch ganze Viertel der Stadt. Das Textilmuseum gibt einen Einblick in das handwerkliche und industrielle Schaffen dieser Zeit: Feinste Stoffe, kostbare Spitzen und alte Modekollektionen sind hier ausgestellt.


VerduzHauptort des kleinen Landes Liechtenstein ist Vaduz. Es ist der Regierungssitz des Fürsten Hans Adam II., der mit Fürstin Marie im mittelalterlichen Schloss seiner Vorfahren oberhalb von Vaduz residiert. Weithin sichtbar, majestätisch und unnahbar zieht das Schloss den Blick magisch an. Der Wohnsitz der Fürstlichen Familie ist zugleich Wahrzeichen des Landes – denn wie viele Schlösser gibt es schon, in denen ein echter Fürst wohnt?

Ein glänzender Basaltkubus mitten in Vaduz
Der fürstliche Glanz ist vor allem an Orten spürbar, wo Kunst und Kultur Raum erhalten. Ein besonders eindrucksvolles KunstmuseumBeispiel ist das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz. Das hochmoderne Gebäude, errichtet von 1998 bis 2000, prägt als glänzender Basaltkubus das Ortszentrum. Rubens ist nur einer der ganz großen Meister, die Teil der Fürstlichen Sammlung im neuen Museum sind. Überraschend ist die Vielfalt künstlerischen Schaffens. Der Spannungsbogen reicht von den alten Meistern über die Kunst des 19. Jahrhunderts bis in die Moderne und vereint Werke von hohem kunsthistorischen Wert. Bilder von William Turner und Gustave Courbet, Installationen von Marcel Duchamp und Joseph Beuys sind hier neben vielen anderen herausragenden Werken zu sehen.

HeimatmuseumEin Museum ganz anderer Art ist das Vaduzer Ski­ Museum von Noldi Beck. Mit zahlreichen Exponaten führt es durch die Geschichte des weißen Sports. Das Briefmarkenmuseum lehrt auch jene das Staunen, die nicht zum Kreis der Philatelisten zählen. Im Heimatmuseum inmitten des Walserorts Triesenberg, der Sonnenterrasse hoch über dem Rheintal (860 bis 1.600 Meter), kann man sich über Brauchtum und Kultur der Walser informieren, die hier noch ihre eigene Sprache, das Walserdeutsch, sprechen.


Theater mit Charme und „großen“ Gästen
In Schaan, nicht weit von Vaduz entfernt, macht das TaK, das Theater am Kirchplatz, von sich reden. Auf der kleinen Bühne sind immer wieder große Theater mit spektakulären Inszenierungen zu Gast, so das Wiener Burgtheater, das Berliner Ensemble und das Renaissancetheater Berlin. Auch mit eigenen Stücken setzt sich das Theater erfolgreich in Szene. Aber auch Liebhaber klassischer Musik kommen gerne. Herausragende Interpreten treten im TaK immer wieder auf, darunter auch Mitglieder des London Philharmonic Orchestra. Mit weiteren kulturellen Highlights wartet Liechtenstein von Juni bis August auf, denn der Sommer ist die Saison der Festivals im Fürstentum. Ein Geheimtipp sind die Liechtensteiner Gitarrentage. In einen Treffpunkt für Jazzmusik­Liebhaber verwandelt sich Liechtenstein im Juli: Bei den Jazz­Tagen musizieren internationale Jazz­Stars und gestalten außerdem Workshops für Jazzmusiker.


Ferienregion Schaffhausen - Grenzgänge zwischen Rheinfall, Reben und Kultur
Schaffhausen Die Landschaft ist geprägt vom Flusslauf des Rheins, von weiten Tälern zwischen grünen Hügeln mit Rebhängen, Wäldern und Feldern. Eine ideale Umgebung für Velo-Ausflüge und Wanderungen und ein guter Ort, um einfach nur zu entspannen. Daran ändern auch die Grenzen nichts. Ihre komplizierten Verläufe zwischen der Schweiz und Deutschland führen dazu, dass man das Staatsgebiet immer mal wieder wechselt. Das ist hier normal und wird kaum mehr wahrgenommen.

Schaffhausen: Historisch und kulturell
Die weitläufige historische Altstadt ist fast autofrei und lädt mit vielen kleinen Boutiquen, Markengeschäften und Designerläden zu einem entspannten Einkaufsbummel. Wem eher der Sinn nach Kultur steht, besucht das romanische Kloster Allerheiligen mit einem Schaffhausen reich bestückten Museum zur Kulturgeschichte der Region und einer imposanten romanischen Säulenbasilika aus dem 11. Jahrhundert. Direkt nebenan locken die licht durchfluteten „Hallen für Neue Kunst“ in der ehemaligen Kammgarn-Fabrik zum Erlebnis moderner Kunst. Hier bestaunt man Werke von weltberühmten Vertretern der Minimal Art und der Konzeptkunst wie Joseph Beuys, Dan Flavin, Richard Long und Donald Judd. Nur ein paar Kilometer rheinabwärts, wo der Fluss in einer engen Schleife fließt, liegt auf einer Insel das ehemalige Benediktinerkloster Rheinau mit einer prachtvollen barocken Wandpfeilerkirche von Franz Beer. Hier finden jedes Jahr im Sommer und Herbst die Rheinauer Konzerte statt, eine weit über die Region bekannte Klassikreihe mit Chor- und Orgelkonzerten.

Klettgau: Weinbau und Weinfeste
Im Weinbaumuseum von Hallau gewinnt man einen Einblick in Geschichte und Gegenwart des Weinbaus im Schaffhauserland. Eine Pferdefuhrwerkfahrt durch die Rebberge begleitet von einem guten Gläschen Wein ist nur eines von vielen Gruppenangeboten, die hier wahrgenommen werden können. Zur Zeit der Lese, im September und Oktober, putzen sich die Weinorte zu den „Schaffhauser Herbstsonntagen“ heraus: Brunnen und Häuser werden festlich geschmückt und urchige Weinkeller verwandeln sich in gemütliche Weinstuben.


Ferienregion Appenzellerland - Wo die Uhren ruhiger ticken...
AppenzellIst hier die Zeit stehen geblieben? Und ist das Appenzellerland überhaupt von dieser Welt? Man ist sich nicht sicher, wenn man die sanft gewellte Landschaft durchstreift, die sich vom Bodensee bis zum mächtigen Alpsteinmassiv mit dem Säntisgipfel zieht. Alte, ins satte Grün der Hügel eingestreute Bauernhäuser, malerische Örtchen, Kuhherden, die über die Strasse getrieben werden und freundlich grüßende Gesichter... Eine Welt für sich ist das Appenzellerland bestimmt. Aber die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Menschen leben ihr Leben und gehen mit Ruhe ihrem Tagwerk nach. Vielleicht aber verstreicht die Zeit hier einfach etwas langsamer als anderswo.

Lebendige handwerkliche Tradition
AppenzellDoch nicht nur reiches Brauchtum, auch handwerkliche Traditionen sind im Appenzellerland lebendig. In der Werkstattgalerie von Dölf Mettler im malerischen Städtchen Appenzell entstehen unter den Augen der Besucher haarfein gemalte Ölbilder von Alpzügen, wie sie schon vor 200 Jahren von Bauern in Auftrag gegeben wurden. Ein paar Strassen weiter steht das Haus von Hampi Fässler, der wie sein Vater schon als Sattler das Ledergeschirr für die Senntumsschellen oder auch die reich mit metallenen Verzierungen versehenen Trachtenhosenträger herstellt. Im Museum in Appenzell kommt man nicht nur bei den wöchentlichen Vorführungen dem Stickereihandwerk auf die Spur, in den Schaukäsereien in Stein und auf der Schwägalp schaut man dem Käser ins "Chääsechessi", wo der bekannte Appenzeller Käse hergestellt wird. Doch niemand sei überrascht, wenn ihm beim Besuch eines Handwerkers, bei der Museumsführung oder bei einem Bauern die ein oder andere schlagfertige Replik serviert wird: Die Appenzeller sind berühmt für ihren trockenen Humor.

Ein Kleinod bei der Ebenalp
Das skurrilste und bekannteste Beispiel ist das gemütliche Berggasthaus Aescher: Das alte Gebäude ist so in einen überhängenden Fels gebaut, dass die vierte Hausseite vom Stein gebildet wird und das Haus im Ganzen vor widriger Witterung gut geschützt ist. Ganz in der Nähe kommt man zu einer besonderen Sehenswürdigkeit: der prähistorischen Wildkirchlihöhle, in der bis vor 150 Jahren noch Einsiedler lebten. Im "Wildkirchli", im Innern der Höhle, finden während der Alpzeit traditionell die Berggottesdienste statt.

 
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