Reiseauskunft Bayern

Freiburg/Neuenburg/Jura/Berner Jura
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Neuchâtel besticht zunächst durch das harmonische Nebeneinander von Stadt, See und Jurahängen. Die Stadt wird ab dem 12. Jahrhundert erwähnt, als der Bau der architektonischen Einheit von Schloss und Stiftskirche begann. Diese beiden Pracht-Gebäude dominieren die hügelförmig aufgebaute Stadt mit ihren Häusern in blassen Ockertönen. Im Stadtzentrum befindet sich der Place des Halles (Markthallenplatz), von schönsten Fassaden aus dem 18. Jahrhundert umgeben.

NeuchatelEin anderes Vorzeigegebäude ist das von französischen Gärten umgebene Hôtel DuPeyrou. Dieser wunderschöne Bürgerpalais im Stil Louis XVI wurde für Pierre-Alexandre DuPeyrou gebaut und im Jahre 1858 von der Stadt Neuchâtel erworben

Neuchâtel, das ist auch eine Folge von kleineren Fußgänger-Strassen, wie z. B. die rue des Moulins (Mühlenstrasse). Ihren Namen verdankt sie den ehemals am Flussufer gelegenen Wassermühlen, als der Seyon noch offen durch die Stadt floss. Heute ist sie eine Einkaufsstrasse mit originellen Boutiquen und wunderschönen Häuserfassaden, die das Auge aller Flanierenden in höchstem Masse erfreut.

WeinEin paar Kilometer weiter liegt mitten in den Rebbergen das stolze, 6000 Jahre alte Winzerdorf Auvernier. Ein gemächlicher Streifzug durch die gepflasterte Zeit belassene Grand-Rue, beidseitig von Weinkellern und Geschäften gesäumt, drängt sich förmlich auf. Das wunderschöne Schloss Auvernier aus dem 16. Jahrhundert am Rande des Platzes rundet das pittoreske Bild gelungen ab. Ein anderes Postkartenmotiv im Pays de Neuchâtel ist der mittelalterliche Marktfleck Le Landeron, zwischen Reben bewachsenen Uferhügeln, dem äußersten Zipfel des Bielersees und der fruchtbaren Zihlkanal-Ebene gelegen. Auf dem von schönen Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert umgebenen Platz führt eine Schatten spendende Lindenallee von einem Brunnen zum anderen und lädt zum Verweilen auf einer der malerischen Café-Terrassen ein.

Ganz in der Nähe, aus architektonischer Sicht jedoch meilenweit entfernt wegen ihrer typischen Bauweise, liegen herrliche Neuenburger Bauernhöfe verstreut in den höheren Juratälern. Die Besitzer wetteifern um die Gunst des Betrachters mit dem schönsten Blumenschmuck.


FribourgDie Altstadt von Fribourg gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Architekturzeugen Europas. Sie ist auf Fels und auf Wasser gebaut, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft werden hier vereint.
In der Altstadt können Sie rund tausend mittelalterliche Häuser, historische Sehenswürdigkeiten und ein tadellos erhaltenes künstlerisches Erbe bewundern. Sie werden Freiburg als moderne Stadt erleben, welche Öffnung und Austausch fördert.

 

Freiburg die Stadt mit ihren Brücken und Brunnen
Der Bau der Stadt hatte zur Folge, dass mehrere Brücken über die Saane gebaut wurden. Die erste wurde bereits 1250 errichtet und Freiburg erlangte später, im 19 Jah., weltweite Berühmtheit durch seine zwei Hängebrücken aus Drahtseilen, heute leider aus Beton. Gegenwärtig können Sie als Zeuge alter Zeiten die schöne Bernbrücke und die zwei Steinbrücken aus Tuff und Sandstein bewundern. (Saint-Jean und Mittlere Brücke)
Die Stadt ist ein bevorzugter Tagungsort, hat aber auch ein vielfältiges Freizeitangebot, unzählige Festivals beispielsweise. Die Bevölkerung ist zweisprachig: Die Einwohner sprechen sowohl Deutsch als auch Französisch. In der hügeligen Umgebung mit saftigen Wiesen stehen Bauernhöfe und kleine Dörfer. Sie lädt ein zum Spazieren, Wandern und Biken.

FribourgWer sich für die berühmte Künstlerin Niki de Saint Phalle interessiert oder Jean Tinguelly, der ist im Museum Espace gut aufgehoben. Dass Fribourg viel von zeitgenössischen Naturtalenten hält, beweist neben vielen Galerien die Kunsthalle Fri-Art. Im Espace Junior ist auf 3000 Quadratmetern Freiraum das große Spielen für die Kleinen angesagt.
Naturfreunde können bei ausgiebigen Spaziergängen an Weiher und Seen das leckere Käsefondue “Moitie´- Moitie“ halb Vacherin- halb Gruyererkäse verdauen.
Mittelalter und Moderne die Faszination der Gegensätze könnte nicht größer sein.


La Chaux-de-Fonds ist die drittgrößte Stadt der Romandie und weltweit Wiege der Uhrmacherei. Die Stadt wurde - in bescheideneren Proportionen - dem Modell von Manhattan entsprechend geplant. Kurioserweise verdankt die Stadt einem versehentlichen Brand ihr aktuelles Gesicht. Er vernichtete im Jahre 1794 zwei Drittel des ehemaligen Fleckens – mit 4'500 Einwohnern.

Die Expansion der Uhrenindustrie hatte einen außergewöhnlichen Baueifer zur Folge. Sehenswert sind: La Maison blanche (Weißes Haus), von Le Corbusier als junger Architekt für seine Eltern gebaut, sowie die Villa Fallet. Diese beiden Gebäude befinden sich im oberen Teil der Stadt, am „chemin de Pouillerel“.

Die unter Denkmalschutz stehende Manège (Reithalle) ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das unscheinbare Gebäude belohnt durch seinen reich mit Fassadenmalereien ausgestatteten Innenhof.

Hier und da unterbricht ein Fabrikgebäude die Uniformität und daraus resultiert das eigenwillige Stadtbild. Überragt ist das Ganze von einem roten Metall-Turm „Espacité“, mit seinem Rückgrat, der « Pod » genannten Avenue Léopold-Robert.

La Chaux-de-Fonds präsentiert sich als lebendige Stadt in der «Bistrots» eine wesentliche soziale Rolle spielen. Im Café du P'tit Paris schlägt der Puls der Metropole: der ehemalige, umgebaute Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert mit schmucker Fassade und nostalgischer Innenausstattung ist angesagter.

Chaux-de-Fonds darf mit Recht stolz auf seine anspruchsvollen Museen sein. Zuallererst das Internationale Uhrenmuseum, einmalig mit über 4500 Exponaten und einer getreuen Wiedergabe der Geschichte der Zeitmessung. Das Bauernmuseum in einem Hof aus dem 17. Jahrhundert dokumentiert die Lebensbedingungen der Uhrmacher-Bauern, die dank unermüdlicher Arbeit einen beträchtlichen Beitrag zur Entwicklung der Region leisteten.

 
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