Die
Ferienregion ENGADIN/St. Moritz liegt auf der Alpensüdseite
der Schweiz, 1800 m ü.M., auf dem „Dach Europas“.
Ihre Quellen fließen in die Nordsee, das Mittelmeer und das Schwarze
Meer, ihre „Nachbarn“ sind Zürich, Mailand und München.
Das ENGADIN ist dank der einzigartigen Harmonie seiner
Seenlandschaft als „Festsaal der Alpen“ in der ganzen Welt
bekannt. Das Tal weist pro Jahr durchschnittlich 322 Sonnentage auf (Schweizer
Rekord!), hat Mineralquellen und ein sehr angenehmes Klima. Der Piz Bernina
ist der einzige Viertausender der Ostalpen (4049 m ü.M.). Piz Palü,
Corvatsch, Corviglia und Diavolezza sind weitere bekannte Berge und Skigebiete.
Lage:
St. Moritz liegt auf der Alpensüdseite im Engadin (1´856
m ü.M.). Dank der romanischen Sprache, der Nähe Italiens und
der mehrheitlich deutschsprachigen Ortsbevölkerung stoßen in
St. Moritz drei Kulturbereiche zusammen. Im Oberengadin liegen die höchsten
Berge der Ostalpen (Bernina: 4050 m ü.M.).
Bedeutung: St. Moritz verdankt seine Bedeutung ursprünglich
seinen Heilquellen, die seit über 3000 Jahren bekannt sind. Bereits
im Mittelalter wurde der Ort während des Sommers von Badegästen
besucht. 1519 versprach Papst Leo X sogar jedem gläubigen St. Moritzer-Badegast
die völlige Absolution. 1830 lebten in St. Moritz nur 200 Einwohner.
Winterangebot:
Basis sind nach wie vor die legendären Skiberge Corviglia, Corvatsch,
Diavolezza, Lagalb, etc. Die Olympia-Pisten, -Loipen und –Schanze
werden ergänzt durch Zusatz-Attraktionen, wie Bob-Bahn (mit Taxi-Betrieb),
Cresta-Run (für Skeleton-Schlitten), Pferderennen, Windhund-Rennen,
Polo-Spiele, Concours Hippique, Cricket- und Wintergolf-Turniere, Gourmet
Festival, Snow & Symphony, Engadin Ski-Marathon, Curling-Rinks, etc..
Insgesamt finden im Winter allein in St. Moritz über 150 öffentliche
offizielle Anlässe statt, darunter regelmäßig WM- und
Weltcup-Veranstaltungen wichtiger Wintersport-Disziplinen.
Sommerangebot:
Wandern, Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken, Inline-Skating, Reiten
(Natur und Halle), Windsurfen, Segeln, Golf, Eislaufen, Tennis, Schlauchboot-Fahrten
auf dem Inn und vieles mehr. Alle Angebote können in einem Radius
von 40 Fahrminuten ausgeführt werden.
Davos
war schon immer ein Wintersportort mit diesbezüglich ausgezeichnetem
Ruf. Doch spätestens mit dem Bau des modernen Sport- und Höhenzentrums
avancierte der Ort ganzjährig zu einem von Europas attraktivsten
Trainings- und Wettkampfzentren. Nebst Breitensportlern und Sportvereinen
sind auch Leistungs- und Spitzensportler verschiedenster Disziplinen häufig
und gern gesehene Gäste in der Bündner Alpenmetropole. Die Gründe
dafür liegen auf der Hand: Auf engstem Raum finden sich Sportanlagen
für Sommer- und Wintersportarten, ein Sportgymnasium und eines der
fünf vom Schweizerischen Olympischen Verband SOV anerkannten Swiss
Olympic Medical Center (SOMC).
…und im Sommer
Davos und seine Landschaft sind mit 450 km markierten und gut unterhaltenen
Wanderwegen und Bergpfaden erschlossen. Diese führen entlang von
Bächen, über Alpweiden, durch abgelegene Weiler, auf die Berggipfel
der
Region
oder in die Seitentäler Sertig, Dischma und Flüela. Die Davoser
Bergbahnen führen zu den lohnenden Aussichtspunkten des Davoser
Wanderlandes. Biken in Davos bedeutet imposante Touren, abwechslungsreiche
Landschaft und jede Menge Downhill- Erlebnis auf der 20 km langen Strecke
vom Weissfluhjoch nach Küblis. Das Gebiet rund um Davos ist ein Eldorado
für Familien, Hobbybiker und echte Cracks.
Aber auch kulturell hat Davos das Städtchen in der Höhe
einiges zu bieten.
Über die Landesgrenzen hinaus bedeutendster kultureller Anziehungspunkt
bildet heute das Kirchner Museum,
welches
1992 zu Ehren des deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner erbaut
wurde und auch in architektonischer Sicht international grosses Aufsehen
erregt. Der „Kristall aus gläsernen Kuben“ (Neue Zürcher
Zeitung) – entworfen von den jungen Architekten Gigon und Guyer
- beherbergt mit über 500 Werken die grösste öffentliche
Kirchner-Sammlung überhaupt. Der deutsche Künstler kam 1917
nach Davos, lebte und arbeitete hier bis zu seinem Freitod im Jahre 1938.
Das Spielzeugmuseum bietet eine liebevoll und bis ins
kleinste Detail gestalteten Kopie des Sanatoriums Berghof,
welches für Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“ als Vorlage
diente. Das Heimatmuseum, erzählt vieles zur Davoser
Geschichte und bringt die walserische Bau-, Wohn- und Lebenskultur
näher. Das neu renovierte und erweiterte Wintersportmuseum,
stellt die Entwicklung der verschiedenen Wintersportarten optisch und dokumentarisch
darstellt und beherbergt einen Teil des ersten Skiliftes der Welt am Bolgenhang in
Davos. Das Bergbaumuseum Schmelzboden-Davos
mit seinen Erzen, Bergbaugegenständen, Dokumenten und Fotografien,
lässt die Geschichte des Bergbaus wieder aufleben. Und - als
jüngstes Kind - das 1999 eröffnete Medizin Museum,
welches Reliquien aus der Davoser Sanatoriumszeit zeigt und mit abwechslungsreichen,
interessanten Themenausstellungen auf jene Zeit zurückblickt.
Klassische Konzerte, Rock- und Popkonzerte und diverse
Aufführungen der nationalen und internationalen Varieté-,
Kabarett- und Kleinkunstszene wissen das kulturinteressierte Davoser Publikum
zu begeistern. Das Davos Festival „young artists in concert“
vereinigt alljährlich während der Hochsommertage talentierteste
junge Musiker aus vielen Ländern.
Chur und Umgebung
Die
Hauptstadt Graubündens zählt 34000 Einwohner. Das
Stadtgebiet erstreckt sich von einer Meereshöhe von 600-1800
m ü.M. Die Churer Altstadt besticht durch ihre Schönheit und
die gute Erhaltung und ist mittlerweile eine der größten zusammenhängenden
Fußgängerzonen der Schweiz. Chur bietet zudem die größte
kulinarische Auswahl ganz Graubündens an. Dank ihrer Lage ist die
Stadt mit über 500 Geschäften das größte Shoppingcenter
zwischen Zürich und Mailand.
Chur
hat die höchsten Durchschnittstemperaturen aller Schweizer Städte
und ist mit 5000 Jahren Siedlungsgeschichte die älteste Stadt dieses
Landes. Dies allein ist schon Tatsache genug, Sie zu einem Urlaub einzuladen.
Der Trendpapst Tyler Brulé bezeichnet Chur als einen „urban
haven“ und als Ausgangspunkt zu einem „Outdoor Mekka“.
Zu dieser Feststellung tragen nicht nur die bekannten Sommer- und Winterkurorte
vor den Toren der Stadt (Flims/Laax, Lenzerheide und Arosa) bei, sondern
auch die vielen Möglichkeiten, Schluchten und Täler mit dem Rad,
zu Fuß oder sogar mit dem Schlauchboot zu entdecken.
Chur
ist die einzige Schweizer Stadt mit eigenem Sommer- und Wintersportgebiet
auf dem Hausberg Brambrüesch (1´100 – 2´176 m ü.M.),
erschlossen durch die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein, mitten aus
der Altstadt. Chur ist auch Ausgangsort der weltbekannten Alpenexpresszüge
Bernina- und Glacier-Express.